Erzieherinnen und Erzieher leisten Großes. Ihre Aufgaben? Die sind genauso vielseitig wie der Alltag in der Kita.

Der Job als
Erzieherin(m/w/d)

Als Erzieherin (m/w/d) arbeitest du als sozialpädagogische Fachkraft in der Kinder- und Jugendhilfe. Das Kind steht bei deiner Arbeit immer im Mittelpunkt. Du begleitest die Kinder bei Lern- und Bildungsprozessen – und viel wichtiger, bei ihrer individuellen Persönlichkeitsentwicklung.
Dabei orientierst du dich an den Interessen und Bedürfnissen jedes einzelnen Kindes und dessen Familie.

Für den Job benötigst du ein breites Fachwissen und methodische Handlungskompetenzen in: Pädagogik, Recht, (Entwicklungs-)Psychologie, Gesundheit und vielem mehr. All das lernst du in deiner Ausbildung.

Die Ausbildung

Insgesamt dauert die Ausbildung drei Jahre und beginnt nach den Sommerferien. Sie verknüpft theoretisches Wissen mit der Praxis, das bedeutet: Es gibt zwei oder drei Tage in der Woche, an denen Unterricht in der Fachschule stattfindet. Die restlichen Tage werden in der Praxisstelle, z. B. einer Kita, absolviert. So sammelst du ab dem ersten Ausbildungstag wertvolle, praktische Erfahrungen und parallel dazu baust du dein pädagogisches Wissen auf.

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Die Inhalte

Die Ausbildung zur Erzieherin (m/w/d) baut auf verschiedene Themen auf. Dies sind die inhaltlichen Grundsteine:

  • Berufliche Identität und professionelle Perspektiven entwickeln
  • Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten
  • Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern
  • Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten
  • Erziehungs- und Bildungs­partner­schaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten und Übergänge unterstützen
  • Institution und Team entwickeln sowie in Netzwerken kooperieren

Dein Profil

Der Job als Erzieherin (m/w/d) ist herausfordernd, aber wertvoll. Deswegen solltest du ein paar Interessen für diesen Beruf mitbringen:

  • Spaß an der Arbeit und dem Kontakt zu Kindern, Jugendlichen und Familien
  • Motivation
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Gute Sozial- und Sprachkompetenz
  • Organisationstalent
  • Beobachtungsgabe
  • Team- und Konfliktfähigkeit
  • Belastbarkeit
  • Einsatzbereitschaft
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Einfühlungsvermögen
  • Geduld und Flexibilität

Die Voraussetzungen

Für die praxisintegrierte Ausbildung gibt es feste Regelungen über die Ausbildung und Prüfung in den Bildungsgängen der Berufskollegs (§§ 5, 28 Anlage E zur APO-BK). Diese sind:

  • mittlerer Schulabschluss
  • einschlägige Berufs­ausbildung oder eine berufliche Qualifikation im Sinne des § 28 APO-BK, Anlage E
  • Nachweis der persönlichen Eignung durch ein erweitertes polizeiliches Führungs­zeugnis, das zu Beginn der Ausbildung nicht älter als drei Monate sein darf und
  • Sekundarabschluss I – Fachoberschulreife – und
  • Abschluss eines berufsqualifizierenden Bildungsganges von zweijähriger Dauer, z. B. Kinderpflegerin bzw. Kinderpfleger, Sozialhelferin bzw. Sozialhelfer, Heilerziehungshelferin bzw. Heilerziehungs­helfer oder einer einschlägigen Berufsausbildung oder
  • Abschluss einer Berufsfachschule oder Fachoberschule für Sozial- und Gesundheits­wesen, die in zwei Jahren neben (erweiterten) beruflichen Kenntnissen die volle Fachhochschulreife vermitteln oder
  • Nachweis einer einschlägigen Berufstätigkeit von mindestens fünf Jahren oder

  • Nachweis der vollen Fachhoch­schulreife oder der Allgemeinen Hochschulreife in Verbindung mit einer einschlägigen, zusammen­hängenden beruflichen Tätigkeit von mindestens sechs Wochen in Vollzeit­beschäftigung (bei Teilzeitbeschäftigung verlängert sich die Gesamtzeit in ent­sprechen­dem Umfang) in einer für den Bildungsgang geeigneten Einrichtung (z. B. Praktikum, freiwilliges Soziales Jahr, Bundesfrei­willigen­dienst)
  • Nachweis der vollen Fachhochschulreife oder der Allgemeinen Hochschulreife in Verbindung mit einer einschlägigen beruflichen Tätigkeit von mindestens sechs Wochen in Vollzeit­beschäftigung (bei Teilzeit­beschäftigung verlängert sich die Gesamtzeit in entsprechendem Umfang) in einer für den Bildungsgang geeigneten Einrichtung (z. B. Praktikum, freiwilliges Soziales Jahr, Bundesfrei­willigen­dienst) oder
  • Nachweis eines nicht einschlägigen Berufs­abschlusses in Verbindung mit einer einschlägigen beruflichen Tätigkeit von mindestens sechs Wochen in Vollzeit­beschäftigung (bei Teilzeit verlängert sich die Gesamtzeit in ent­sprechen­dem Umfang) in einer für den Bildungsgang geeigneten sozial­pädagogischen Einrichtung (z. B. Praktikum, Soziales Jahr, Bundes­freiwilligen­dienst)
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